Archiv

Archiv für den Monat September 2013

   Valerio Olgiati hat 2012 ein Gebäude in Zug in der Schweiz fertiggestellt, das mich in Schwung gebracht hat. Es reichte mir nicht, nur Abbildungen davon zu kennen. Ich wollte es mir im Orignal ansehen, und erhoffte mir davon, das Gebäude besser zu verstehen. Read More

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Foto  Im Team von Jens Ludloff und Laura Fogarasi-Ludloff habe ich am Wettbewerb für eine neue Bildungs- und Begegnungsstätte des SOS-Kinderdorf in Berlin teilgenommen. Das Bild zeigt die Annäherung an den Bauplatz. Dieser liegt am Anfang der langen Gerade in der Lehrter Straße, die direkt nach der Rechts-Links-Kurvenkombination kommt. Den Auto- und Fahrradfahrern prägt sich diese Stelle ein, da die Kurvenradien merkwürdig gleichmäßig sind und in eine Tempo 30-Zone münden. Man fährt hier wie auf Schienen, als wäre man vom mehrspurigen Gewimmel am Hauptbahnhof in die Boxengasse der Stadt abgebogen. Als neuer Startpunkt der linksseitigen Bebauung wird hier ein Haus entstehen, das den Nutzern und der Öffentlichkeit auf vielfältige Weise einen Zugang bietet. Die vielfältigen Programme des Gebäudes stellten eine besondere Herausforderung im Entwurf dar: Büro, Schulung, Ausbildung, Kinderbetreuung, Restauration, Begegnung, Festivität und Übernachtung kommen hier zusammen. Gegenüber der Ausschreibung haben wir einige dieser Programmbereiche neu geordnet, und das Haus so offen wie möglich angelegt. Die Ausbildungsstätten, die Restauration, die Vortragssäale und die Schulungsräume haben wir in einer Abfolge vom Untergeschoß bis zum 3. OG so angeordnet, dass sie räumlich ineinandergreifen und gleichzeitig einzeln betrieben werden können. Mit seiner Fassadenmembran bietet das Gebäude vielfältige Erscheinungsformen und Transparenzen. Weitere Berichte zu diesem Projekt von Ludloff+Ludloff finden sich im detail, oder auf Baunetz.

Eine dritte Internationale Bauausstellung (IBA) in Berlin im Jahr 2020 wird es nicht geben. Weitere Gelder  hierfür sind in den zukünftigen Berliner Haushalten nicht mehr vorgesehen. Zurück bleibt die Vorbereitungs- und Recherchephase der letzten Jahre. Es wurde unter verschiedenen Prämissen und mit unterschiedlichen Zielaspekten die Stadt auf ihren Zustand befragt. Diese Recherchephase diente nicht nur der Orientierung, sondern sie hat auch auf die Akteure ausgestrahlt. Uns hat sie dazu stimuliert, eine Aneignung vorzunehmen: nämlich selber mit dem Format des Do-It-Yourself auf die städtische IBA 2020 zu reagieren: die DIY-IBA. Read More